Ein Friedhof ist nicht nur ein würdevoller und bedeutsamer Ort, an dem Menschen die ewige Ruhe finden und Angehörige Abschied nehmen können, sondern im besten Fall gleichzeitig ein Ort zum Rasten und zur inneren Einkehr mit einer gewissen Aufenthaltsqualität.
Das Landschaftsarchitektenbüro Heintz hat einen Entwurf gefertigt, der die vorteilhafte und wirksame Einbindung des Friedhofgeländes in den Stadtraum zum Ziel hat.
Stadt Olching

Olching - Ein Friedhof ist nicht nur ein würdevoller und bedeutsamer Ort, an dem Menschen die ewige Ruhe finden und Angehörige Abschied nehmen können, sondern im besten Fall gleichzeitig ein Ort zum Rasten und zur inneren Einkehr mit einer gewissen Aufenthaltsqualität. Um diesem Wunsch der Olchinger Bevölkerung gerecht zu werden, hat die Stadt Olching nach einer gründlichen Planungsphase nun mit dem ersten Bauabschnitt des Gesamtkonzepts Sanierung Alter Friedhof begonnen. „Ich habe die Zusage gegeben, dass das Erscheinungsbild des alten Friedhofs sichtbar verbessert wird und genau das geschieht dieser Tage,“ erklärt Bürgermeister Andreas Magg. „Wichtig ist uns dabei, dass der Grundcharakter des alten Friedhofs erhalten bleibt.“

Das Landschaftsarchitektenbüro Heintz hat einen Entwurf gefertigt, der die vorteilhafte und wirksame Einbindung des Friedhofgeländes in den Stadtraum zum Ziel hat. Zunächst wird die zentrale Platzfläche gestaltet, die Aufenthaltsmöglichkeiten sowohl für Friedhofsbesucher als auch Passanten bieten wird. Dort wird das Vertriebenendenkmal seinen neuen prominenten Standort einnehmen. Zugleich war es ein wichtiges Anliegen die Verbindung zwischen Pfarrstraße und Gerhard-Hauptmann-Straße aufzuwerten. Filigrane Metalltore werden zukünftig einen repräsentativen Zugang zum Friedhof ermöglichen und mittels Taster auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität leicht passierbar sein. Im Zuge der Maßnahmen wird ein besonderes Augenmerk auf eine barrierefreie Gestaltung gelegt.

Verfallene Gruften werden entfernt bzw. zurückgebaut. Auch die baufällige Mauer wird im Zusammenhang des Neubaus abgetragen. Zwei neue Wasserentnahmestellen an den Längsseiten machen die bisherige zentrale Wasserentnahme überflüssig. Der vorhandene Baumbestand wird im Entwurf selbstverständlich berücksichtigt und in seinem Fortbestand unterstützt. Neue Gräserpflanzungen unterstreichen den Parkcharakter. Die Neugestaltung des Friedhofs wird voraussichtlich noch acht Wochen in Anspruch nehmen.

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Maisach – Bürgermeister Hans Seidl freut sich: Das lokale Freibad ist bereit für die Besucherschar. „Die Wassertemperatur ist angenehm warm“, gibt er zufrieden kund. Die Rutsche überzeugt das Gemeindeoberhaupt ebenfalls. Freibad-Referent Max Schmid (rechts) gibt ebenfalls grünes Licht. Diesen Donnerstag, an Christi Himmelfahrt, 14.

Puchheim – An einem seiner letzten Arbeitstage wurden Armin und Carola Beck im Haus der Begegnung von Erstem Bürgermeiste Norbert Seidl als „Beste Nachbarn“ ausgezeichnet. Die Ehrung fand in kleinem Kreis statt und wurde im Anschluss bei einer gemütlichen Runde mit Kaffee und Kuchen fortgesetzt.

Fürstenfeldbruck – Die Große Kreisstadt Fürstenfeldbruck und die Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Fürstenfeldbruck GmbH (WBG) haben nun den Vertrag für ein neues gemeinsames Wohnungsbauprojekt unterzeichnet.

Puchheim – Während der Pfingstferien gelten für das Puchheimer Schwimmbad, Gernerplatz 2, die nachstehenden Öffnungszeiten. Samstag, 23. Mai: 9 bis 16 Uhr, Sonntag, 24. Mai und Montag, 25. Mai: geschlossen, Dienstag, 26. Mai, Mittwoch, 27. Mai und Donnerstag, 28. Mai: 12 bis 19 Uhr, Freitag, 29. Mai und Samstag, 30. Mai: 9 bis 16 Uhr, Sonntag, 31.

Maisach – „Das ist ja eine wunderbare Aktion“, oder „Toll, was ihr da macht!“, lobten staunend einige Passanten, als sie Anfang Mai an der Maisacher Bahnunterführung vorbeikamen.

Olching – Die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Fürstenfeldbruck warnt davor, in der Natur herumliegende tote Tiere oder anderes Verdächtiges wie z.B. Kadaverreste oder Köder anzufassen.

Mammendorf – Am Anfang war es nur eine vage Idee. Zur Feier des 20-jährigen Jubiläums der Gemeindepartnerschaft zwischen Brem sur Mer und Mammendorf gab es eine Einladung aus Frankreich.

Fürstenfeldbruck – Die konstituierende Stadtratssitzung am 6. Mai brachte es an den Tag: gewählt wurden für die kommenden sechs Jahre als 2. Bürgermeister Franz Höfelsauer, CSU (als Nachfolger von Christian Stangl, Grüne) und als 3. Bürgermeister Philipp Heimerl, SPD (er folgt auf Dr. Birgitta Klemenz, FBM).