Fürstenfeldbruck – Die Wasserwacht des BRK Fürstenfeldbruck hat erneut erfolgreich eine Gruppe ehrenamtlicher Einsatzkräfte zu voll ausgebildeten Wasserrettern qualifiziert.
Die Ausbildung besteht aus mehreren aufeinander aufbauenden Modulen sowie einem abschließenden Prüfungstag und wird vollständig ehrenamtlich organisiert und durchgeführt. Dieses Engagement bildet seit vielen Jahren eine tragende Säule der Wasserrettung im Landkreis.
Während der Ausbildung trainierten die Teilnehmenden verschiedene Einsatzszenarien. Diese reichten von Ertrinkungs- und Tauchunfällen am Pucher Meer bis hin zu Rettungseinsätzen in Fließgewässern an der Amper. Im Mittelpunkt standen dabei Gewässerkunde, Kontaktrettung, Wurfsacktechnik sowie das Überwinden natürlicher Hindernisse.
Den Abschluss bildete ein regionales Einsatztraining an drei verschiedenen Gewässern im Landkreis. Dort übten die angehenden Wasserretter unter anderem die Versorgung eines erschöpften Schwimmers auf einer Badeinsel, mehrere Vermisstensuchen sowie die Evakuierung eingeschlossener Personen in einem simulierten Hochwasserszenario am Mammendorfer See.
Wie wertvoll diese Ausbildung ist, zeigte sich unmittelbar nach dem erfolgreichen Prüfungstag: Die frisch geprüften Wasserretter wurden direkt im Anschluss zu einem realen Einsatz an einem Badesee alarmiert, bei dem eine zunächst vermisst gemeldete Person gesucht wurde.
„Unsere Ehrenamtlichen investieren unzählige Stunden in ihre Ausbildung. Genau dieses Engagement sorgt dafür, dass wir im Ernstfall schnell und professionell helfen können“, erklärt Peter Klostermair, einer der Ausbilder. „Dass die neuen Wasserretter noch am selben Tag zu einem echten Einsatz ausrücken mussten, zeigt, wie eng Ausbildung und Realität miteinander verbunden sind.“