Alfred Riepertinger schildert aus seinem Leben mit den Toten
ak
Gilching/Germering – Jedes Leben endet tödlich. Doch plötzlich kommt der Tod sehr plötzlich und auf grausame Weise. Alfred Riepertinger ist spezialisiert darauf, die Verstorbenen wieder so herzustellen, dass sich Angehörige würdig verabschieden können – was besonders wichtig ist, wenn es sich um Unfälle, Suizide oder Opfer von Verbrechen handelt. Alfred Riepertinger hat als medizinischer Präparator der Pathologie des Klinikums Schwabing täglich mit Toten zu tun. Sehr persönlich und eindringlich schildert er in seinem Werk „Mein Leben mit den Toten“ seine ungewöhnlichsten Fälle, die ihn am intensivsten beschäftigt und geprägt habe, warum sein Leben von Anfang an von einem ganz besonderen Umgang mit dem Thema Tod geprägt war – und, wie es dazu kam, dass er den Leichnam von Franz Josef Strauß unter Polizeischutz einbalsamierte. Mittlerweile ist der Autor, der in Germering zu Hause ist, ein gefragter Gast – unter anderem beim Münchner Krimifestival. Es sind übrigens vorwiegend weibliche Interessenten, die zu den Lesungen kommen. „Das liegt daran, dass Frauen einfach neugieriger sind und mit dem Thema Tod auch besser umgehen können“, sagt Riepertinger. Weshalb der Verlag mit Shirley Seul aus Unering auch eine Co-Autorin gewählt hat. „Ich fand die Zusammenarbeit mit Alfred Riepertinger faszinierend. Selbstverständlich habe ich ihn auch in seinen Räumen in der Pathologie besucht“, betont Seul. Beide sind an Gründonnerstag, 24. März, zu Gast bei Uli Singers „WortWechsel“ im Saal von „Betreutes Wohnen“ an der Andechser Straße 5 in Gilching. Beginn der Lesung ist um 19.30 Uhr. Reservierungen werden unter Telefon 08105-26538 entgegen genommen. Näheres auch unter www.alfred-riepertinger.de
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Landkreis – Laut Beobachtungen des NABU (Naturschutzbund Deutschland e. V.) ist heuer bundesweit ein Storchen-Rekordjahr zu verzeichnen, mit über 15.000 brütenden Paaren des Weißstorchs (Ciconia ciconia). Wie der Verband mitteilt, habe es seit Beginn der Aufzeichnungen noch nie mehr Brutpaare gegeben.

Fürstenfeldbruck – Vor kurzem feierte die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler ihren 65. Geburtstag. Aus diesem Anlass hatte sie alle Gratulanten gebeten, auf persönliche Geschenke zu verzichten und stattdessen Spenden an das Hospiz Germering zu überweisen. Insgesamt 1.905 Euro sind so zusammengekommen.

Fürstenfeldbruck – Die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler hat im Rahmen einer Feierstunde zusammen mit Kreisbrandrat Christoph Gasteiger zahlreiche Feuerwehrleute für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft bei den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Fürstenfeldbruck ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Die fünf westlichen Bezirke der Landeshauptstadt München und der Landkreis Fürstenfeldbruck haben sich zur Öko-Modellregion „Landkreis Fürstenfeldbruck – München West“ zusammengeschlossen.

Gilching – Igel gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Wildtieren in unseren Gärten. Doch ihre Lebensräume werden zunehmend durch Zäune, Mauern und versiegelte Flächen zerschnitten. Oft reichen schon wenige Zentimeter, um den Tieren den Weg auf ihrer nächtlichen Suche nach Nahrung und Unterschlupf zu versperren.

Germering – Die Regierung von Oberbayern und die Bayernwerk Netz GmbH haben den TSV Unterpfaffenhofen-Germering mit dem Bürgerenergiepreis Oberbayern für sein herausragendes bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Für ihren außergewöhnlichen Einsatz für Kinder, Jugendliche und Familien wurden Rosmarie Ehm und Karl Heinz Theis vom Kreisverband Fürstenfeldbruck des Deutschen Kinderschutzbundes mit der silbernen Ehrennadel des Bundesverbandes ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Die Brucker Kulturnacht zur nächtlichen Stunde ist eine fest etablierte sommerliche Institution im regionalen Veranstaltungsjahr. Zahlreiche Besucher*innen bestätigen dies jährlich aufs Neue. Und so locken auch 2026 wieder zahlreiche Spielstätten Groß und Klein mit sorgfältigem Programm.