Am 27.12. ist der Startschuss zum Beginn der Impfungen gegen das Coronavirus SARS-COV 2 gefallen. Da der Impfstoff zu Beginn nicht für alle reicht, erfolgt die Impfung nach festgelegten Prioritäten. Jetzt haben die über 80-Jährigen die Möglichkeit, sich impfen zu lassen.
Im Landkreis Starnberg werden ab nächster Woche erste Termine zur Coronaimpfung für über 80-Jährige vergeben.
kfuhlert/pixabay.com

Landkreis Starnberg - Am 27.12. ist der Startschuss zum Beginn der Impfungen gegen das Coronavirus SARS-COV 2 gefallen. Da der Impfstoff zu Beginn nicht für alle reicht, erfolgt die Impfung nach festgelegten Prioritäten. Jetzt haben die über 80-Jährigen die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Die Impfung ist freiwillig und kostenfrei. Ab sofort können sich die über 80-Jährigen online, telefonisch oder auch per Post zur Impfung registrieren lassen. Ab 20. Januar werden erste Termine im Impfzentrum vergeben. Landrat Stefan Frey: „Aus zahlreichen Anrufen und Nachfragen wissen wir, dass das Interesse der über 80-Jährigen an der Impfung groß ist. Das ist gut, weil gerade sie besonders gefährdet sind. In einem ersten Schritt erfolgt die persönliche Registrierung, zu einem späteren Zeitpunkt dann die Terminvergabe. Dazu empfehle ich jedem, dem das möglich ist, von der Registrierung über das Online-Portal www.impfzentren.bayern.de Gebrauch zu machen. Geimpft wird nach Verfügbarkeit des Impfstoffs. Bei nahezu 11.000 über 80-Jährigen im Landkreis wird es bei der Terminvergabe zu Wartezeiten kommen. Wir brauchen also weiterhin Geduld. Nach und nach wird jeder, der möchte, eine Impfung erhalten.“

Seit Beginn der Impfaktion im Landkreis klingelt das Telefon im Landratsamt und auch beim BRK, dem Betreiber des Impfzentrums in Gauting, ununterbrochen. Viele Menschen möchten wissen, wie sie sich gegen das Coronavirus SARS-COV 2 impfen lassen können. Das Interesse an einer Impfung ist hoch. Ein Problem stellt dabei momentan aber immer noch die Verfügbarkeit des Impfstoffes dar. Die Impfung erfolgt daher nach festgelegten Prioritäten. Den Anfang machten mobile Impfteams in Alten- und Pflegeheimen, auch Mitarbeiter von Kliniken, sowie von Pflege- und Rettungsdiensten wurden bereits geimpft. Insgesamt wurden zum Stand 11. Januar 1.525 Impfungen im Landkreis verabreicht. Die Impfstofflieferungen verstetigen sich von Woche zu Woche.

Mit dem Erhalt weiterer Impfdosen (für heute sind 375 Dosen angekündigt und für Freitag 75 Dosen) kann nun parallel zum Einsatz der mobilen Impfteams, die weiterhin in den Einrichtungen impfen, auch der Betrieb im Impfzentrum in Gauting (auf dem Gelände der Asklepios Klinik Gauting, Robert-Koch Allee 23) aufgenommen werden. Dabei sind jetzt erst einmal die über 80-Jährigen an der Reihe. Bis Ende dieser Woche/Anfang nächster Woche erhalten alle über 80-Jährigen im Landkreis Post von Landrat Stefan Frey. In dem Brief teilt Frey den Betroffenen mit, was sie unternehmen müssen, um geimpft zu werden. Impfwillige können sich demnach online unter www.impfzentren.bayern.de, telefonisch unter 08151/2602-2602 oder mit einem ausgefüllten Formular zur Impfung registrieren lassen. Termine werden dann nach Verfügbarkeit des Impfstoffs vergeben. Jeder erhält dabei immer gleich zwei Impftermine, weil erst mit der Zweitimpfung die volle Schutzwirkung der Impfung erreicht wird.

Es wird darauf hingewiesen, dass Impfungen zuhause oder beim Hausarzt momentan leider noch nicht möglich sind. Das liegt zum einen daran, dass keine einzelnen Impfdosen aufbereitet werden können. Der aufbereitete Impfstoff ist instabil und kaum transportfähig. Zum anderen steht momentan einfach noch nicht so viel Impfstoff zur Verfügung, dass die Hausärzte damit ausgestattet werden können. Auch ist es derzeit nicht möglich, dass Begleitpersonen/Mitbewohner/Ehegatten mitgeimpft werden können. Das wäre natürlich praktisch, dem steht aber aufgrund der momentanen Knappheit an Impfstoff die Vorrang-Regelung entgegen.

Das Schreiben an die Personengruppe über 80 wird auf der Internetseite des Landratsamts veröffentlicht, den Gemeinden und auch anderen Einrichtungen mit Kontakt zu Seniorinnen und Senioren zur Verfügung gestellt, damit die Informationen rasch weitergereicht werden können.

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Die Brucker Kulturnacht zur nächtlichen Stunde ist eine fest etablierte sommerliche Institution im regionalen Veranstaltungsjahr. Zahlreiche Besucher*innen bestätigen dies jährlich aufs Neue. Und so locken auch 2026 wieder zahlreiche Spielstätten Groß und Klein mit sorgfältigem Programm.

Fürstenfeldbruck – Seit Anfang März ist die Ersthelfer-App „Region der Lebensretter“ in den Landkreisen Dachau, Fürstenfeldbruck und Starnberg erfolgreich im Einsatz.

Fürstenfeldbruck – Ab Juli werden die Straßen der Stadt Fürstenfeldbruck im Rahmen einer umfassenden Zustandserfassung durch ein Ingenieurbüro aus Erfurt untersucht. Hierdurch können notwendige Sanierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen frühzeitig erkannt sowie öffentliche Mittel gezielt und wirtschaftlich eingesetzt werden.

Eichenau – Insgesamt 22 neue Stromgeneratoren wurden von der Gemeindeverwaltung Eichenau für ihre ukrainische Partnergemeinde Wischgorod beschafft und zeitnah geliefert.

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.

Fürstenfeldbruck – Tolle Idee von Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) und gleichzeitig eine sinnvolle Unternehmung für den Umwelt- und Klimaschutz und die sukzessive Verschönerung der Stadt: Die 14 Brucker Stadträte/Innen, die nach der diesjährigen Kommunalwahl aus dem Gremium ausgeschieden sind, werden durch je eine gepflanzte Stieleiche bzw.

Landkreis – Die Gebietsbetreuung Ampertal der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck freut sich, dass der Flussregenpfeifer wieder an der Amper brütet, und appelliert, das Bootfahrverbot vom 1. März bis 15. Juli in den beiden Naturschutzgebieten Ampermoos und Amperauen mit Leitenwäldern zu beachten.

Gilching – Die nächste große Fernwärme-Baustelle ist eröffnet: Seit Montag, 1. Juni, ist die Römerstraße zwischen Karolingerstraße und Ludwig-Thoma-Straße nur noch Einbahnstraße und nur noch in Richtung Alling befahrbar. Wer aus Richtung Alling kommt, muss über den Starnberger Weg und die Landsberger Straße ausweichen.