Auch in diesem Jahr ruft der Träger der Aktion, „Geschenke der Hoffnung“, dazu auf, Kinder in Not mit einem gefüllten Schuhkarton zu beschenken
ak
Germering – Die Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ findet in diesem Jahr bereits zum 22. Mal statt. Seit dem ersten Aufruf im Jahr 1996, Geschenkpäckchen für bedürftige Kinder zu packen, wurden im deutschsprachigen Raum weit über 7 Millionen Schuhkartons gesammelt, die vorwiegend Kindern in Osteuropa zugutekamen. Auch in diesem Jahr ruft der Träger der Aktion, „Geschenke der Hoffnung“, dazu auf, Kinder in Not mit einem gefüllten Schuhkarton zu beschenken. Die Päckchen, deren Inhalt allerdings nur neue Dinge sein dürfen, können bis zum 15. November zu einem Abgabeort gebracht werden. „Seit fast zwanzig Jahren erleben Kinder in Osteuropa und anderen Ländern, wie Glaube, Hoffnung und Liebe durch einen Schuhkarton für sie greifbar wird“, fasst Thomas Scheitacker, Leiter der Sammelstelle in Germering, den Grundgedanken der Aktion zusammen. „Die meisten Mädchen und Jungen leiden unter vielfältigen Entbehrungen materieller und immaterieller Art. Ein Schuhkarton, liebevoll gepackt von einer unbekannten Person, schenkt in dieser Situation Hoffnung und Perspektive“.

Mitmachen ist ganz einfach: Deckel und Boden eines Schuhkartons separat mit Geschenkpapier bekleben und das Päckchen mit Geschenken für einen Jungen oder ein Mädchen der Altersklasse zwei bis vier, fünf bis neun oder zehn bis 14 Jahren füllen. Bewährt hat sich eine Mischung aus Kleidung, Spielsachen, Schulmaterialien, Hygieneartikeln und Süßigkeiten. Eingepackt werden dürfen nur Geschenke, die zollrechtlich in allen Empfängerländern erlaubt sind. Eine Packanleitung ist im Aktionsflyer zu finden, der an zahlreichen Stellen ausliegt oder von der Homepage von Geschenke-der-Hoffnung heruntergeladen werden kann. Ist der Karton gepackt, kann er gemeinsam mit einer empfohlenen Spende von acht Euro für Abwicklung und Transport zum Abgabeort gebracht werden. Ab 17. Oktober hat jeweils Dienstag von 10:00-12:00 Uhr und von 14:00-16:00 Uhr, am Donnerstag von 10:00-12:00 Uhr und am Samstag von 14:00-16:00 Uhr die Sammelstelle von „Weihnachten im Schuhkarton“ in der Freien evangelischen Gemeinde Germering (Bahnhofplatz 10) geöffnet. Weitere Informationen sowie andere Abgabestellen, die vielleicht für sie günstiger liegen, findet man im Internet unter www.geschenke-der-hoffnung.org.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Eichenau – Insgesamt 22 neue Stromgeneratoren wurden von der Gemeindeverwaltung Eichenau für ihre ukrainische Partnergemeinde Wischgorod beschafft und zeitnah geliefert.

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.

Fürstenfeldbruck – Tolle Idee von Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) und gleichzeitig eine sinnvolle Unternehmung für den Umwelt- und Klimaschutz und die sukzessive Verschönerung der Stadt: Die 14 Brucker Stadträte/Innen, die nach der diesjährigen Kommunalwahl aus dem Gremium ausgeschieden sind, werden durch je eine gepflanzte Stieleiche bzw.

Landkreis – Die Gebietsbetreuung Ampertal der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck freut sich, dass der Flussregenpfeifer wieder an der Amper brütet, und appelliert, das Bootfahrverbot vom 1. März bis 15. Juli in den beiden Naturschutzgebieten Ampermoos und Amperauen mit Leitenwäldern zu beachten.

Gilching – Die nächste große Fernwärme-Baustelle ist eröffnet: Seit Montag, 1. Juni, ist die Römerstraße zwischen Karolingerstraße und Ludwig-Thoma-Straße nur noch Einbahnstraße und nur noch in Richtung Alling befahrbar. Wer aus Richtung Alling kommt, muss über den Starnberger Weg und die Landsberger Straße ausweichen.

Fürstenfeldbruck – Zahlreiche Mädchen und Jungen des Horts an der Cerveteristraße haben sich kürzlich an der fast schon traditionellen Pflanzaktion der Stadt Fürstenfeldbruck beteiligt.

Fürstenfeldbruck – Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Fürstenfeldbruck hat bestätigt, dass zwei im Raum Olching gefundene tote Rotmilane mit dem Nervengift Carbofuran vergiftet wurden.

Fürstenfeldbruck – Die Dauerausstellung „Bruck um 1900“ in der Projektreihe „DU = WIR, Fürstenfeldbrucker Stadtgeschichte(n)“ im 2. Stock des Museums – mit Auftakt zu St. Magdalena im Vorjahr – bringt nun noch mehr Zeitgeschichte in Schwung.