(v.l.n.r.): Georg Gebhard und Anita Groß, Leitung des Carl-Spitzweg-Gymnasiums, Landrat Thomas Karmasin, Holger Wirth, Leiter der neuen Fachoberschule und Christoph Breuer, Leiter der Realschule Unterpfaffenhofen
Landratsamt Fürstenfeldbruck
Germering - Am 12. September 2017 geht es in den neuen Räumen los: Die neue Fachoberschule Germering nimmt ihren Betrieb auf. Die immer weiter steigenden Schülerzahlen der erst 2003 gegründeten Fachoberschule in Fürstenfeldbruck hatten dem Kreistag schon lange Sorgen bereitet. Ursprünglich der Berufsschule organisatorisch und räumlich zugeordnet, erfreute sich die neueste Schulart im Landkreis so großer Beliebtheit, dass der 2008 bezogene Neubau bereits 2014 um einen Erweiterungsbau ergänzt wurde. Der allgemeine Trend zur Fachoberschule und auch der gute Ruf der Fürstenfeldbrucker Schule zogen aber immer weitere Schüler an, so dass die Schüler nur noch durch die nachbarschaftliche Unterstützung des Graf-Rasso-Gymnasiums untergebracht werden konnten. Eine Entspannung war nicht absehbar, zumal alle Fachoberschulen im Umkreis mit starker Aus- bzw. Überlastung zu kämpfen haben. Vom Kreistag wurde deshalb die Suche nach einem zweiten Standort in Auftrag gegeben. Drei Kommunen im Landkreis hatten Interesse bekundet –  Eichenau, Olching und Germering. Nach intensiver Diskussion der Analyse von Schülerströmen und künftigen Einwohnerentwicklungen fiel am 19.12.2016 die Entscheidung für einen Standort in Germering.
 
Bereits am 27.01.2017 erteilte das Kultusministerium die Genehmigung beim allgemeinen Einschreibungstermin im März, eine Probeeinschreibung für den Standort Germering durchzuführen. 151 Schüler haben sich für die Ausbildungsrichtungen Wirtschaft/Verwaltung und Sozialwesen sowie eine Vorklasse angemeldet. Damit kann die Schule in Germering mit je zwei 11. Klassen für die beiden Ausbildungsrichtungen und einer Vorklasse beginnen. Die Unterbringung der neuen Schule erfolgt in einem Pavillon des Carl-Spitzweg-Gymnasiums, der während der Erweiterung der Realschule Unterpfaffenhofen durch die Ganztagsschüler belegt war und nach der Fertigstellung des dortigen Neubaus nun frei ist. Damit die Lehrer und Schüler hier in freundlicher Umgebung starten können, wurde mit Hochdruck umgebaut und saniert. 680.000 € investierte der Landkreis Fürstenfeldbruck in die Baumaßnahmen und für weitere 100.000 € wurde die IT-Ausstattung auf einen modernen Stand gebracht und ein Informatikraum ausgestattet. Pünktlich zum Schulbeginn verlassen die Handwerker nun das Gebäude, nachdem sie in dem engen Zeitfenster zwischen dem Auszug der Realschüler und dem Einzug der neuen Fachoberschule mit großem Einsatz gearbeitet haben.
 
So wurde die Elektrik in jedem Raum ertüchtigt, die Böden und Decken saniert. Im Verwaltungsbereich wurde das Büro für den Schulleiter eingebaut und im Lehrerzimmer wurde der Bereich für Server und Kopierer abgetrennt. Verwaltung und Lehrerzimmer wurden mit neuem Mobiliar und IT-Geräten ausgestattet, um gute Arbeitsbedingung zu schaffen. Das gesamte Gebäude wurde mit neuen IT-Leitungen ausgestattet und der Informatikraum mit modernen Möbeln und Geräten ge-schaffen. Der Sanitärbereich ist vollständig saniert. Der neu bestellte Leiter der Schule, Holger Wirth, kann hier am 12.September 2017 mit seinem Team starten. Die Leiterin der FOS in Fürstenfeldbruck, Monika Pfahler, und ihre Kollegen haben bereits im Vorfeld die ersten organisatorischen Aufgaben erledigt und die Schulleiter der beiden Nachbarschulen, Georg Gebhard vom Carl-Spitzweg-Gymnasium und Christoph Breuer von der Realschule, leisten nicht nur organisatorische Unterstützung, sondern überlassen der neuen Schule auch Fachräume für den Unterricht. Foto: Quelle Landratsamt Fürstenfeldbruck

 
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Ab Juli werden die Straßen der Stadt Fürstenfeldbruck im Rahmen einer umfassenden Zustandserfassung durch ein Ingenieurbüro aus Erfurt untersucht. Hierdurch können notwendige Sanierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen frühzeitig erkannt sowie öffentliche Mittel gezielt und wirtschaftlich eingesetzt werden.

Eichenau – Insgesamt 22 neue Stromgeneratoren wurden von der Gemeindeverwaltung Eichenau für ihre ukrainische Partnergemeinde Wischgorod beschafft und zeitnah geliefert.

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.

Fürstenfeldbruck – Tolle Idee von Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) und gleichzeitig eine sinnvolle Unternehmung für den Umwelt- und Klimaschutz und die sukzessive Verschönerung der Stadt: Die 14 Brucker Stadträte/Innen, die nach der diesjährigen Kommunalwahl aus dem Gremium ausgeschieden sind, werden durch je eine gepflanzte Stieleiche bzw.

Landkreis – Die Gebietsbetreuung Ampertal der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck freut sich, dass der Flussregenpfeifer wieder an der Amper brütet, und appelliert, das Bootfahrverbot vom 1. März bis 15. Juli in den beiden Naturschutzgebieten Ampermoos und Amperauen mit Leitenwäldern zu beachten.

Gilching – Die nächste große Fernwärme-Baustelle ist eröffnet: Seit Montag, 1. Juni, ist die Römerstraße zwischen Karolingerstraße und Ludwig-Thoma-Straße nur noch Einbahnstraße und nur noch in Richtung Alling befahrbar. Wer aus Richtung Alling kommt, muss über den Starnberger Weg und die Landsberger Straße ausweichen.

Fürstenfeldbruck – Zahlreiche Mädchen und Jungen des Horts an der Cerveteristraße haben sich kürzlich an der fast schon traditionellen Pflanzaktion der Stadt Fürstenfeldbruck beteiligt.

Fürstenfeldbruck – Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Fürstenfeldbruck hat bestätigt, dass zwei im Raum Olching gefundene tote Rotmilane mit dem Nervengift Carbofuran vergiftet wurden.