2016 landeten 91 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus
J.Bredehorn/pixelio.de
Fürstenfeldbruck - Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen aus Fürstenfeldbruck ist gestiegen. Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt somit weiter ein Problem. Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit landeten im Jahr 2016 91 Fürstenfeldbrucker Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen* des Statistischen Landesamtes Bayern stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2015 um 37,9 Prozent. Darin sind auch Fälle enthalten, in denen junge Fürstenfeldbrucker in Kliniken anderer Regionen Bayerns behandelt wurden. Im vergangenen Jahr landeten 53 Jungen und 38 Mädchen im Alter zwischen zehn und 20 Jahren in Fürstenfeldbruck nach Alkoholmissbrauch in einer Klinik. „Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben Alkohol gehört zum Feiern und Spaß haben dazu“, sagt Ulrich Koller, von der DAK-Gesundheit in Fürstenfeldbruck. „Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, damit sich die Entwicklung auf Bundesebene auch auf unsere Region überträgt und die Zahl der Klinikbehandlungen sinkt.“
 
Kampagne „bunt statt blau“ 2018
Zur Aufklärung setzt die Krankenkasse auch 2018 die erfolgreiche Kampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ fort. Beim bundesweiten Wettbewerb werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen der Region wurden zur Teilnahme eingeladen. Landesschirmherrin ist Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml. An der Kampagne nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 87.000 junge Künstler teil. Weitere Informationen gibt es unter www.dak.de/buntstattblau.
 
* aus bayerischen Krankenhäusern entlassene vollstationäre zehn- bis unter 20-jährige Patienten mit Wohnort Fürstenfeldbruck            red
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