Bürgermeister Michael Raith (Adelshofen), Johann Wieser (Jesenwang), Johann Thurner (Mammendorf), Karl Heinz Schönenborn und Franz Hochstatter von den Stadtwerken Fürstenfeldbruck und ihren Kollegen Reiner Dunkel (Althegnenberg) und Korbinian Hillmeier
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Fürstenfeldbruck - Nachhaltige Partnerschaft. Dieser Begriff bringt die Zusammenarbeit der Stadtwerke Fürstenfeldbruck und der Gemeinden des Versorgungsgebietes auf den Punkt. Mit den Gemeinden Adelshofen, Althegnenberg, Jesenwang, Landsberied und Mammendorf der Verwaltungsgemeinschaft Mammendorf wird diese erfolgreiche Zusammenarbeit jetzt verlängert.
Seit mehr als 120 Jahren sind die Stadtwerke Fürstenfeldbruck der Energieversorger in der Region. Als solcher sind sie auch für die Kommunen im Versorgungsgebiet ein zuverlässiger und kompetenter Ansprechpartner. Traditionell eng zusammen gearbeitet wird im Bereich der Infrastrukturdienstleistungen. Im Brucker Land geht diese Kooperation sogar noch weiter. So sind die Stadtwerke erste Anlaufstelle, wenn es in den Gemeinden Fragen zur Energieberatung oder zum Ausbau der erneuerbaren Energien gibt.
Die oben genannten Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Mammendorf haben sich daher für den Abschluss eines neuen zehnjährigen Konzessionsvertrages entschieden. In den jeweiligen Gemeinderäten wurden die notwendigen Beschlüsse gefasst, die Bürgermeister unterzeichnen am heutigen Dienstag die Vertragsunterlagen. In Fürstenfeldbruck bei den Stadtwerken haben sich die Bürgermeister Michael Raith (Adelshofen), Reiner Dunkel (Althegnenberg), Johann Wieser (Jesenwang), Korbinian Hillmeier (Landsberied) und Johann Thurner (Mammendorf) mit Karl Heinz Schönenborn, dem Geschäftsführer der Stadtwerke Fürstenfeldbruck und Franz Hochstatter, dem Technischen Leiter der Stadtwerke zur Unterzeichnung des Konzessionsvertrages getroffen.
Für die nächsten zehn Jahre ist nun geregelt, wie öffentliche Wege, Straßen und Plätze für die Verlegung von Stromleitungen genutzt werden. Den Gemeinden und den Stadtwerken bringt dies Planungssicherheit, um in den Ausbau des Netzes und die Sicherheit der Stromversorgung zu investieren. Die Gemeinde erhält im Gegenzug eine Vergütung. Beide Seiten hoben die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit hervor. Schönenborn betonte die Bedeutung dieser Gemeinschaftsarbeit und nannte einige der individuell umgesetzten Maßnahmen.
In Adelshofen wurde in den letzten Jahren vor allen Dingen die Straßenbeleuchtung auf einen entsprechenden technischen Standard gebracht. Die Gemeinde Althegnenberg, die die Konzession für den Ortsteil Hörbach verlängert, erhielt Unterstützung bei der Einführung von Energiespar-einrichtungen für die kommunale Straßenbeleuchtung. Jesenwang wurde von den Stadtwerken bei der Konzeptentwicklung eines landkreisweiten Energienutzungsplans unterstützt, während Landsberied Beleuchtungsanlagen am Sportplatz erhielt. In Mammendorf haben sich die Stadtwerke mit einem Kooperationspartner sogar beim Ausbau der Breitbandverkabelung für das Gewerbegebiet Kugelbichl engagiert.
Für alle unterzeichneten Gemeinden gilt: Das Stromnetz der Stadtwerke hat einen hohen Verkabelungsgrad. Die Störanfälligkeit sinkt damit im Vergleich zum Einsatz der ebenfalls möglichen Nieder- und Mittelspannungsfreileitungen. Gemeinsam setzen sich die Partner für Entwicklung, Ausbau und Nutzung erneuerbarer Energien und Technologien ein. Daher sind alle der genannten Gemeinden langjährige Mitglieder im Regionalbeirat der Stadtwerke. Dieses Gremium erarbeitet ganz konkrete Lösungen zu Fragen der Energieeinsparung und der Energieeffizienz. Mit den Mitteln des Regionalbeirates, die ausschließlich von den Stadtwerken bereitgestellt werden, werden in den Mitgliedsgemeinden konkrete Projekte zur Senkung des CO2-Ausstoßes gefördert.
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