Es kamen glücklicherweise keine Personen zu Schaden
FFW Fürstenfeldbruck
Fürstenfeldbruck – In der Nacht von Montag auf Dienstag wurden die ehrenamtlichen Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Fürstenfeldbruck mit der Alarmmeldung "Brand einer Gartenhütte - Feuer droht auf Wohnhaus überzugreifen" jäh aus dem Schlaf gerissen. Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden insgesamt drei Gartenhäuser in Vollbrand festgestellt. Zudem drohte das Feuer auf eine angrenzende Garage überzugreifen, Personen befanden sich glücklicherweise nicht in Gefahr. Auf Grund der Lage und der schwierigen örtlichen Gegebenheiten - alle Gebäude befanden sich auf unterschiedlichen Grundstücken und waren jeweils durch Gartenzäune und hohem Bewuchs voneinander getrennt - kamen im Einsatzverlauf insgesamt fünf Trupps unter Atemschutz zeitgleich zum Einsatz. Zudem gestaltete sich die Wasserversorgung schwierig, da Hydranten zugefroren, mit Schnee bedeckt, ohne Markierung und teilweise defekt waren.

Durch den massiven Löschangriff von mehreren Seiten wurde das Übergreifen auf die Garage verhindert und der Brand schnell unter Kontrolle gebracht. Angesichts der Lagerung mehrerer benzinbetriebener Gartengeräte und mehrerer 11 kg Gasflaschen ging eine nicht unerhebliche Gefahr von dem Brand aus. Zum Ablöschen der letzten Glutnester wurde flächendeckend Schaum auf die Überreste der Gartenhäuser aufgebracht. Nach rund zwei Stunden wurde der Einsatz bei den vorherrschenden winterlichen Bedingungen beendet. Zur Brandursache und der Höhe des entstandenen Schadens kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage getroffen werden. Die weiteren Ermittlungen werden von der Polizei Fürstenfeldbruck geführt. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Fürstenfeldbruck waren auch die Feuerwehr Emmering, Kräfte des Rettungsdienstes, sowie die Polizei Fürstenfeldbruck in den Einsatz eingebunden.
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