Bringt die installierte Anlage tatsächlich die versprochene Einsparung?
H.D.Volz/pixelio.de
Landkreis Starnberg - Solarthermische Anlagen gewinnen Wärme aus Sonnenlicht – ohne Brennstoff und ohne Emissionen. Die Aussicht auf niedrige Heizkosten und eine großzügige öffentliche Förderung macht die Technik auch für Privathaushalte attraktiv. Allerdings können Laien kaum beurteilen, ob die installierte Anlage tatsächlich die versprochene Einsparung bringt. Dabei hilft ab sofort der Solarwärme-Check der Energieberatung der Verbraucherzentrale.
„Im Echtbetrieb sparen die Anlagen oft weniger ein als erhofft“, betont die Verbraucherzentrale Bayern. „Die Heizkosten sinken dann ebenfalls weniger stark, und es dauert länger, bis die Investition sich rechnet.“ Der Besitzer der Anlage merkt davon im Zweifelsfall nichts – eher wird der hohe Verbrauch mit der Witterung oder den eigenen Heizgewohnheiten erklärt. „Oft stimmt die Kommunikation zwischen Solaranlage und Heizkessel nicht. Oder die Leitungsdämmung im Außenbereich ist nicht witterungs- und UV-beständig“, so die Verbraucherzentrale. Bevor die Anlage jedoch auf Vordermann gebracht werden kann, muss erst einmal geklärt werden, wie leistungsfähig sie in der Praxis ist. Der Solarwärme-Check ist ein Angebot für alle privaten Verbraucher, die eine solarthermische Anlage zur Warmwasserbereitung und/oder Heizungsunterstützung besitzen. Er besteht aus zwei Vor-Ort-Terminen – davon mindestens einem Sonnentag. Zwischen den Besuchen des Energieberaters zeichnen Messgeräte wichtige Systemdaten auf. Zudem werden zentrale Komponenten der Anlage überprüft. Einen Bericht mit der Gesamteinschätzung der Anlage und den Empfehlungen erhält der Verbraucher wenig später per Post. Die Kostenbeteiligung beträgt 40 Euro. Der Solarwärme-Check wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Eine Terminvereinbarung ist möglich beim Starnberger Energiestützpunkt der Verbraucherzentrale Bayern unter Telefon 08151 – 148 442 oder am bundesweiten kostenfreien Servicetelefon der Energieberatung der Verbraucherzentralen unter 0800 – 809 802 400.
Weitere Informationen und Unterstützung bei allen Fragen zum Energiesparen und Modernisieren bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern im Landratsamt Starnberg. Die nächste Gelegenheit hierzu gibt es am Donnerstag, 7. Juli von 13.30 bis 18 Uhr. Eine Anmeldung hierfür ist ebenfalls unter oben genannten Telefonnummern möglich.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt im Veranstaltungsforum Fürstenfeld, bei dem traditionell ehrenamtlich engagierte Brucker mit einer Bürgermedaille ausgezeichnet werden, durfte auch die musikalische Umrahmung nicht fehlen: diesmal durch die Oldschool Bigband ehemaliger Graf-Rasso-Schüler.

Fürstenfeldbruck – Die Stadt Fürstenfeldbruck erfüllt weiterhin alle Kriterien der Fairtrade-Town-Kampagne und darf für weitere zwei Jahre den Titel „Fairtrade-Stadt“ tragen.

Fürstenfeldbruck – Dies ist eine Entscheidung historischen Ausmaßes für unsere Amperstadt, mit deutlichem Ergebnis. Am vergangenen Sonntag waren die Bürgerinnen und Bürger mittels Bürgerentscheid gefragt, wie die Zukunft der momentan noch durch die Stadt führenden B2 aussehen soll.

Gilching - Mit insgesamt 35 Kindern, 41 ehrenamtlichen sowie vier hauptamtlichen Mitarbeitern startete die „Integrationshilfe für ausländische Kinder und Jugendliche Gilching“ ins Geschäftsjahr 2024/25.

Fürstenfeldbruck – Der Bürgerentscheid „Zukunft der B2“ am Sonntag, den 18. Januar wird nach der neuen Satzung zur Durchführung von Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden durchgeführt. Dies bedeutet einfach gesagt „Briefwahl für alle“.

Gröbenzell – Zum Jahresende haben die Malteser den Dienstältesten Notarzt ihrer Notarztgruppe für den Landkreis Fürstenfeldbruck in den Ruhestand verabschiedet.

Gilching – Am Bauhof der Gemeinde Gilching ist neuer Lebensraum für heimische Tierarten entstanden. An der Fassade sowie unter dem Dachüberstand wurden mehrere Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse angebracht.

Puchheim – Als große Hilfsorganisation unterzieht sich die Johanniter-Unfall-Hilfe jedes Jahr von neuem der Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), um das renommierte DZI Spenden-Siegel zu erhalten. Nun wurde ihr dieses zum 21. Mal in Folge erteilt.