Als erster Schritt sollen dort eine Brennerei eines örtlichen Unternehmers sowie die Brauerei der Olchinger Braumanufaktur entstehen
Archiv Stadt Olching
Olching - Das Gut Graßlfing war ursprünglich ein adeliges Landgut mit Schlösschen und Park mit Wasserspielen, das Olching aufgrund seines königlichen Ursprungs die bayerische Raute im Wappen erhielt. Seit dem 17. Jahrhundert diente das Gut unter anderem als Gestüt und war Teil einer Reihe von Maßnahmen des Kurfürsten Maximilian I. zur Förderung der Pferdezucht in Bayern, um die es in jener Zeit schlecht bestellt war. Seit 1992 steht die heutige Anlage aus dem 19. Jahrhundert unter Denkmalschutz. Um die große historische Bedeutung des Gutes Graßlfing für die Olchinger Stadtgeschichte weiß auch Bürgermeister Andreas Magg. Bei einem gemeinsamen Gespräch erläuterten die Eigentümer ihre geplanten Bemühungen zur Sanierung und Wiederbelebung des Gebäudeensembles.
 
Als erster Schritt sollen dort eine Brennerei eines örtlichen Unternehmers sowie die Brauerei der Olchinger Braumanufaktur entstehen. Geplant ist langfristig auch die Öffnung des Anwesens für Besucher beispielsweise in Form eines Biergartens oder mittels Führungen und Veranstaltungen. „Ich bin sehr optimistisch, dass aufgrund dieser Keimzelle weitere Entwicklungen dort folgen werden, so dass das Gut Schritt für Schritt wieder ein für die Öffentlichkeit bedeutsamer Ort wird.“ ist Bürgermeister Magg überzeugt. Die geplanten Nutzungen sind nicht nur regional nachhaltig, sondern fügen sich auch hervorragend in die örtlichen Gegebenheiten ein. Bürgermeister Magg hat die volle Unterstützung der Stadt zugesichert. „Dies ist ein wichtiger Schritt zur attraktiven Entwicklung des Areals, das befürwortet die Stadt Olching natürlich sehr. “Die Abstimmungen der notwendigen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen mit dem Denkmalamt laufen bereits, so dass mit dem Beginn der Maßnahmen noch in diesem Jahr gerechnet werden kann.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Maisach – Ein Tierheim wird dringend im Landkreis Fürstenfeldbruck benötigt. Darin sind sich 17 von 23 Kommunen des Landkreises einig. Die Gemeinde Maisach würde ein geeignetes Grundstück zur Verfügung stellen.

Türkenfeld - Der Landkreis Fürstenfeldbruck ist seit dem 6. März 2026 offiziell Teil der bundesweiten Initiative „Region der Lebensretter“.

Olching – Jetzt beginnt beim Vogelnotruf in Olching wieder die Hochsaison der Jungvögel in Not. Dann kommen täglich neue hilflose Piepmätze, die von Hand aufgezogen werden müssen.

Gilching – Der neue Bürgermeister von Gilching heißt Stefan Siegl. Der 49-jährige Kandidat der Freien Wähler gewann die Stichwahl mit 66 % gegen den CSU-Kandidaten Roland Schrafstetter, der auf 34 % der Stimmen kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,4 %. Wobei es von Beginn der Auszählung an eindeutig war, wohin der Wählerwille tendiert.

Landkreis – Nach drei Jahrzehnten fest im Amtssitz wurde der 63-jährige Thomas Karmasin (CSU), Jurist und u. a. auch Präsident des Bayerischen Landkreistags, erneut für weitere sechs Jahre als Landrat gewählt.

Fürstenfeldbruck – Bis zum Jahr 1974 war der 21. ein besonderer Geburtstag, man hatte Grund zu feiern, man wurde volljährig. Obwohl also der 21. Geburtstag eigentlich kein besonderer mehr ist, trafen sich am 20. März im Pfarrheim St. Bernhard an die 50 Frauen, um mit einem stimmungsvollen Fest den 21. Geburtstag des Frauentreffs zu feiern.

Gilching – Wer kennt es nicht. Da steht ein Schrank an der Wand, wo er auch hingehört, und ist gefüllt mit Kleidungsstücken oder irgendwelchem anderen Krimskrams. Nicht so beim hiesigen Wirt Herbert (Herbert Schäufler) und seiner Frau (Ulrike Ratty).

Gilching - Der neue Gilchinger Gemeinderat wird deutlich vielfältiger, aber auch zersplitterter. Während die CSU als klarer Wahlsieger hervorgeht, ziehen mit der AfD (zwei Sitze) und der Linken (ein Sitz) neue Kräfte ins Ratsgremium ein. In Punkto Bürgermeisterwahl kommt es am Sonntag, 22.