„Licht- und Lasershow statt Böllerei“ – einen entsprechenden Antrag stellte Peter Unger, um die Gilchinger Verwaltung zu motivieren, entsprechende Signale auszusenden. „Jedes Jahr werden beim Silvesterfeuerwerk etwa 4.500 Tonnen Feinstaub in die Luft geblasen.
Einen entsprechenden Antrag stellte Peter Unger, um die Gilchinger Verwaltung zu motivieren.
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Gilching – „Licht- und Lasershow statt Böllerei“ – einen entsprechenden Antrag stellte Peter Unger, um die Gilchinger Verwaltung zu motivieren, entsprechende Signale auszusenden. „Jedes Jahr werden beim Silvesterfeuerwerk etwa 4.500 Tonnen Feinstaub in die Luft geblasen. Dies entspricht etwa einem Siebtel des im Straßenverkehr innerhalb eines ganzen Jahres ausgestoßenen Feinstaubs. Dazu kommt tonnenweise Müll. Ein Verzicht auf die Schwarzpulver-Böllerei würde nicht nur der Gesundheit helfen, sondern auch der Umwelt, Mensch und Tier schonen und zudem Verletzungen von Menschen, die jedes Jahr durch das Hantieren mit Feuerwerkskörpern zu beklagen sind, ausschließen“, begründete der Grünen-Gemeinderat sein Ansinnen. In der Ratssitzung am Dienstag bekam er durchwegs Zustimmung. „Leider wird unser Appell verhallen. Viele der Bürger wollen einfach an Silvester den Lärm“, räumte Bürgermeister Manfred Walter ein. Dennoch werde er die Verwaltung veranlassen, den Wunsch an die Bürger weiterzugeben, gleichzeitig aber mit der Bitte, wenn schon geballert werde, den Dreck auch wieder wegzuräumen. „Früher war dies normal. Heute leider nicht mehr“, bedauerte Walter. Inwieweit es eine Licht- und Lasershow geben wird, müsse allerdings erst intern abgeklärt werden. Gegen Martin Fink (CSU), „Verbote nützen eh nix“, wurde dem Antrag in dieser Form zugestimmt.   

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