Glücklicherweise hat der kleine Mann seinen kleinen Ausflug völlig unbeschadet überstanden.
Michael Neupert/pixelio.de/Symbolfoto
Germering – Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurde am 11. Oktober gegen 9 Uhr eine Streife der Germeringer Polizei in die Kurfürsten-straße gerufen. Die Rektorin der dortigen Grundschule hatte die Polizei verständigt, nachdem ein kleiner Junge von einem Handwerker zuvor in ihre Schule gebracht worden war. Der Handwerker hatte das Kind auf dem gegenüberliegenden Bürgersteig im Schlafanzug und mit Socken ganz alleine auf dem Boden sitzend aufgefunden. In diesem Moment wusste sich der Mann nicht anders zu helfen, als den frierenden Kleinen kurzerhand in der gegenüberliegenden Schule abzuliefern. Da das Kind noch nicht sprechen konnte, wurde es zunächst von den alarmierten Germeringer Polizisten in Obhut genommen. Die Polizisten veruschten durch Klingeln an den in der Nähe befindlichen Wohnanlagen seine Eltern ausfindig zu machen. Nachdem diese Maßnahme nicht zum Erfolg führte, brachten sie den kleinen Mann zur Inspektion in der Waldstraße. Dort filterten sie gemäß dem ungefähren Alter des Jungen aus der Einwohnermeldedatei alle in Frage kommenden Haushalte in der näheren Umgebung der Schule heraus. Anschließend begannen die Kollegen damit, die in Frage kommenden Familien telefonisch zu kontaktieren. Zu diesem Zeitpunkt meldete sich die Mutter des kleinen Ausreißers bei der besagten Grundschule, so dass kurze Zeit später der überglückliche Vater seinen  von der Germeringer Polizei zurückchauffierten Sohn wieder in die Arme schließen durfte. Nach Lage der Dinge hatte sich der kleine Junge aufgrund einer nicht richtig ins Schloss gezogenen Haustüre heimlich still und leise in der Früh davongemacht, ohne dass dies sofort von seinem Vater bemerkt worden war. Glücklicherweise hat er seinen kleinen Ausflug völlig unbeschadet überstanden.
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