Puchheim – Als große Hilfsorganisation unterzieht sich die Johanniter-Unfall-Hilfe jedes Jahr von neuem der Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), um das renommierte DZI Spenden-Siegel zu erhalten. Nun wurde ihr dieses zum 21. Mal in Folge erteilt. Damit wurde den Johannitern erneut der gewissenhafte und verantwortungsvolle Umgang mit den ihnen anvertrauten Geldern bescheinigt.
„Besonders in krisenhaften Zeiten wie diesen sind immer mehr Menschen auf Hilfe angewiesen. Umso wichtiger ist es, dass es weiterhin so viele Menschen gibt, die andere durch ihre Spende unterstützen. Sie sollen die Gewissheit haben, dass ihre Spende verlässlich dort eingesetzt wird, wo sie gebraucht wird. Die erneute Erteilung des DZI Spenden-Siegels bestätigt die Arbeit der Johanniter, was uns sehr freut“, sagt Sibylle Merx, Sachgebietsleiterin Fundraising der Johanniter im Regionalverband Oberbayern. „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf, sagt ein afrikanisches Sprichwort. Nur durch Unterstützung von vielen können wir Gutes bewirken in unserem Marita-Beissel-Haus der Johanniter“.
Das Marita-Beissel-Haus der Johanniter ist eine Mutter-Kind-Einrichtung in Wielenbach, die schwangeren und alleinerziehenden Müttern sowie ihren Kindern einen geschützten Ort bietet, an dem sie zur Ruhe kommen, neue Perspektiven entwickeln und Alltagssituationen gemeinsam mit Fachkräften bewältigen können.
Das DZI vergibt sein Spenden-Siegel jeweils für ein Jahr an Spendenorganisationen, die Finanzen und Werbung freiwillig überprüfen lassen und dabei bestimmte Kriterien erfüllen. Geprüft werden unter anderem Mittelbeschaffung und -verwendung sowie die Vermögenslage der betreffenden Organisation. Es bescheinigt, dass die erhaltenen Spenden den gemeinnützigen Zweck erfüllen und die Spendenorganisation transparent, wirtschaftlich sparsam und leistungsfähig arbeitet, sowie wahrhaftig und transparent über die Mittelverwendung informiert. Eine wesentliche Voraussetzung für den Erhalt des DZI Spenden-Siegels ist ein angemessener Anteil der Werbe- und Verwaltungskosten an den Gesamtausgaben.