Es geht vom Kloster Fürstenfeld zum Jexhof und zu den Naturschönheiten im umgebenden Waldgebiet
Albrecht E. Arnold/Pixelio.de
Landkreis - Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Fürstenfeldbruck bietet im Rahmen der BayernTour Natur wieder eine der beliebten naturkundlich-kulturhistorischen Fahrradtouren an: Unter der Leitung von Christine Weeser-Krell geht es am Donnerstag, den 15. Juni 2017 (Fronleichnam), vom Kloster Fürstenfeld zum Jexhof und zu den Naturschönheiten im umgebenden Waldgebiet. Über die landwirtschaftlich geprägte Gegend nordwestlich von Gilching erfolgt am späten Nachmittag die Rückfahrt zum Ausgangspunkt.  Die Rundtour von ca. 28 km Länge beginnt um 9.30 Uhr und dauert bis ca. 17.00 Uhr. Treffpunkt ist vor der Klosterkirche Fürstenfeld.
 
Der Weg geht zunächst durch das Naturschutzgebiet Amperauen zum Zellhof, wo der Eigentümer, Ludwig Weiß, seine private Kutschensammlung zeigen wird. Anschließend führt die Route durch das Endmoränengebiet des Würmgletschers, das FFH-Gebiet (Flora-Fauna-Habitat) “Kessellandschaft und Buchenwälder“. Hier stehen verschiedene Waldtypen und das Thema Waldbewirtschaftung im Mittelpunkt. An einigen der zahlreichen vermoorten Toteislöcher dieses Gebiets lernt man den seltenen Biotoptyp Bruchwald kennen und erfährt einiges über die Entstehungsgeschichte der Landschaft.  Nach dem Mittagessen im Bauernhofmuseum Jexhof gibt es verschiedene Schafrassen zu bestaunen samt interessanter Fakten zum Thema Wolle, vom Scheren bis zum Spinnen. Nächste Station am Nachmittag sind das „Hu-Moos“, ein sonst nicht zugängliches Amphibienbiotop und das Naturschutzgebiet „Görbelmoos“, mit seinen verschiedenen Pflanzenbeständen im Hoch- und Niedermoor. Anschließend geht es zum Bauernhof der Familie Kasper. Hier gibt es eine gefährdete Schafrasse zu sehen, die „Coburger Füchse“ mit ihrem goldenen Vlies. Wolfgang Kasper informiert außerdem über das Thema Landschaftspflege. Durch den weitläufigen südwestlichs-ten Ausläufer des ehemaligen Dachauer Mooses kehren die Radler über den Angerhof und Biburg dann zum Kloster Fürstenfeld zurück. Aufgrund ihrer Länge ist die Tour für kleinere Kinder nur bedingt geeignet. Es wird geeignetes Schuhwerk empfohlen, da einige Abstecher zu Fuß unternommen werden, außerdem ist Mückenschutz dringend angeraten. Die Teilnahme ist kostenfrei, nur für den Jexhof ist eine Eintritts-Gebühr von € 3,00 zu entrichten. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist bis zum 14. Juni 2017 eine Voranmeldung erforderlich, unter: Tel.08141 519-528 oder -937, Fax 519-897 oder per e-mail: christine.weeser-krell@lra-ffb.de oder umweltreferat@lra-ffb.de
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Eichenau – Insgesamt 22 neue Stromgeneratoren wurden von der Gemeindeverwaltung Eichenau für ihre ukrainische Partnergemeinde Wischgorod beschafft und zeitnah geliefert.

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.

Fürstenfeldbruck – Tolle Idee von Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) und gleichzeitig eine sinnvolle Unternehmung für den Umwelt- und Klimaschutz und die sukzessive Verschönerung der Stadt: Die 14 Brucker Stadträte/Innen, die nach der diesjährigen Kommunalwahl aus dem Gremium ausgeschieden sind, werden durch je eine gepflanzte Stieleiche bzw.

Landkreis – Die Gebietsbetreuung Ampertal der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck freut sich, dass der Flussregenpfeifer wieder an der Amper brütet, und appelliert, das Bootfahrverbot vom 1. März bis 15. Juli in den beiden Naturschutzgebieten Ampermoos und Amperauen mit Leitenwäldern zu beachten.

Gilching – Die nächste große Fernwärme-Baustelle ist eröffnet: Seit Montag, 1. Juni, ist die Römerstraße zwischen Karolingerstraße und Ludwig-Thoma-Straße nur noch Einbahnstraße und nur noch in Richtung Alling befahrbar. Wer aus Richtung Alling kommt, muss über den Starnberger Weg und die Landsberger Straße ausweichen.

Fürstenfeldbruck – Zahlreiche Mädchen und Jungen des Horts an der Cerveteristraße haben sich kürzlich an der fast schon traditionellen Pflanzaktion der Stadt Fürstenfeldbruck beteiligt.

Fürstenfeldbruck – Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Fürstenfeldbruck hat bestätigt, dass zwei im Raum Olching gefundene tote Rotmilane mit dem Nervengift Carbofuran vergiftet wurden.

Fürstenfeldbruck – Die Dauerausstellung „Bruck um 1900“ in der Projektreihe „DU = WIR, Fürstenfeldbrucker Stadtgeschichte(n)“ im 2. Stock des Museums – mit Auftakt zu St. Magdalena im Vorjahr – bringt nun noch mehr Zeitgeschichte in Schwung.