Gilchings Bürgermeister Manfred Walter beantwortet die Fragen zur aktuellen Asyllage
ak
Gilching – Über 400 Gilchinger besuchten die Infoveranstaltung der Gemeinde Gilching für die Bereitstellung der Rathausturnhalle ab 11.11.2015 als Erstaufnahmeeinrichtung. Geplant ist die Unterbringung von 200 bis 300 Flüchtlingen mit einer Aufenthaltsdauer von drei bis fünf Wochen, bis diese dann im Bundesgebiet verteilt werden können. Die Bereitstellung der Halle ist eine zeitlich begrenzte Maßnahme. Es wird wahrscheinlich bis zu fünf Zyklen geben, bis die Turnhalle wieder freigemacht werden kann.
„Ich bin so richtig stolz auf meine Bürger“ erzählt Bürgermeister Manfred Walter. „Das Engagement und der Umgang mit der aktuellen Flüchtlingssituation wird in Gilching als große Herausforderung gesehen und von der Bevölkerung in breiter Front angenommen“. „Grund zur Sorge gibt es keine“ sagt unter anderem Germerings Polizeichef Jürgen Dreiocker. „Aus Sicht der Polizei gibt es bis jetzt keine großen Probleme“.
Koordiniert wird die Flüchtlingshilfe in Gilching vom Helferkreis Asyl, der sich zum Ziel gesetzt hat, Flüchtlinge das Ankommen in Gilching zu erleichtern. Dieser hilft bei den ersten bürokratischen Hürden, organisieren Deutschkurse und versuchen Helferpaten für Asylbewerber zu finden. Wenn Sie sich engagieren möchten bekommen sie die nötigen Informationen auf der Homepage www.asyl-in-gilching.de oder melden sie sich telefonisch unter 0170/8974389. Zur  Zeit leben 78 Flüchtlinge aus neun Nationen in Gilching. Die Zahl wird sich, wenn die Traglufthalle auf dem Volksfestplatz im Dezember steht, um 200 Personen erhöhen. Die Traglufthalle ist als Übergangslösung gedacht, bis im Frühjahr die Containerunterkunft auf dem Gelände der Straßenmeisterei in der Landsberger Straße fertiggestellt ist.
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