Der Seniorenbeirat erhoffte sich bei der Eröffnung der zwei Boule-Bahnen vor fünf Jahren eine Belebung des Ortszentrums
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Gilching – Um dem Gilchinger Ortszentrum mehr Leben einzuhauchen, wurden auf dem sogenannten Freizeit- und Erholungsflecken Ecke Römer-/Karolingerstraße vor fünf Jahren zwei Boule-Bahnen eingerichtet. Allerdings wird dort weder gespielt, noch nutzen Bürger die Gelegenheit, sich dort aufzuhalten. Der Seniorenbeirat kritisierte bereits bei der ersten Begehung des Ortszentrums, dass die nahe liegende dicht befahrene Römerstraße weder Anlass gibt, sich zu erholen geschweige denn, dort die Boule-Bahnen zu nutzen, um zu spielen. Vorsitzende Hanka Schmitt-Luginger hat nun Antrag gestellt, die Bahnen dorthin zu verlegen, wo die Kugel geworfen werden kann, ohne befürchten zu müssen, dass sie jemanden verletzt noch auf einer Verkehrsstraße landet. In der Bauausschusssitzung am Montag erklärte Bauamtsleiter Max Huber: „Wir haben als Verwaltung wegen der beiden Boule-Bahnen nahe der Römerstraße schon vor Errichtung Bedenken gehabt und können das Gefahrenpotential an dieser hoch frequentierten Straße nur bestätigen.“ Zudem habe dieser ungeschützte Bereich kaum Aufenthaltsqualitäten. In Frage komme das Rathausumfeld, wo es genügend Platz gibt, Boule-Bahnen einzurichten. Eine sofortige Umsetzung scheitere jedoch an den fehlenden Finanzen, da die Baumaßnahme im Haushalt 2017 nicht vorgesehen ist, betonte Bürgermeister Manfred Walter. Er regte an, die Entscheidung in punkto Verlegung der Boule-Bahnen in die Haushaltsberatungen 2018 zu verlegen. Dem stimmte das Gremium zu.      LeLe
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