Das energiezerrende und veraltete Heiz- und Stromsystem wird saniert.
CPG
Gilching – Als beispielhaft bezeichnete Gerd Mulert von der Energiegenossenschaft Fünfseenland die Bereitschaft der Gemeinde Gilching, das Erneuern des energiezerrende und veralteten Heiz- und Stromsystem innerhalb der Arnoldus-Grundschule beziehungsweise des angrenzenden Christoph-Probst-Gymnasiums in die Hände der Genossenschaft zu legen. Technisch gesehen werden auf dem Dach des Gymnasiums je eine Photovoltaikanlage für den Zweckverband weiterführender Schulen und eine für die Gemeinde als Träger der Grundschule erstellt. Zeitlich gestaffelt folgt der Einbau von zwei Blockheizkraftwerken fürs Gymnasium und eines für die Grundschule. In der jüngsten Ratssitzung in Gilching verwies Mulert auf die „enorme CO²- sowie finanzielle Einsparung“, die bis zu zehn Prozent ausmache. Vorteil für die Nutznießer bei Investitionskosten in Höhe von rund 100000 Euro: „Sowohl Zweckverband wie auch Gemeinde müssen keinen Euro in die Hand nehmen. Das übernimmt alles die Genossenschaft“, erklärt deren Vorsitzender. Der Pacht-Vertrag, Pächter der Anlagen sind Kommune sowie Zweckverband, wird über 15 Jahre abgeschlossen. Aber auch die etwa 400 Mitglieder, die bereits Anteilscheine zu je 200 Euro gezeichnet haben, müssen nicht befürchten, leer auszugehen. „Wir haben im ersten Geschäftsjahr 2016 bereits ein Plus gemacht und eine Dividende in Höhe von 2,5 Prozent ausbezahlt“, erläuterte Mulert. Das Ratsgremium stimmte dem Projekt zu. Der Zweckverband, dessen Vorsitzender Bürgermeister Manfred Walter ist, wird das Schulenergiekonzept voraussichtlich in der nächsten Sitzung absegnen. LeLe     
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