Von links Andreas Ruch, Mohammed Al-Rammahi und Inspektionsleiter Jürgen Voraberger.
ak
Germering - Der in Germering wohnhafte 16-jährige Schüler Mohammed Al-Rammahi hat (wie berichtet) bei einem schweren Unfall am 19. März in der Unteren Bahnhofstraße, bei welchem eine 71-jährige Radfahrerin stark blutenden Wunden an beiden Beinen und eine Platzwunde am Kopf erlitt, von sich aus den eingesetzten Kollegen seine Hilfe als Ersthelfer angeboten.
Er hat am Unfallort zu verstehen gegeben, dass er eine entsprechende Ausbildung bei der Wasserwacht gemacht habe und sich daher zutraue die Wunden der Frau zu versorgen. Der Streifenführer der PI Germering hat ihm daraufhin das „Kommando“ bei der Ersten Hilfeleistung übertragen.
Der Junge hat der unter Schock stehenden verletzten Frau als erstes sehr professionell einen Kopfverband angelegt und dann im Anschluss die Wunden an den Beinen ebenso professionell mit entsprechenden Verbänden versorgt. Der kurz darauf eintreffende Notarzt bekam daher eine bestens erstversorgte Verletzte übergeben und konnte sofort die Fahrt in ein Münchner Krankenhaus aufnehmen. Das Verhalten des Jungen verdient hohe Anerkennung, weil er von sich aus tätig geworden ist und den Kollegen in dieser ohne Zweifel schwierigen Situation eine große Hilfe war. Als kleines Dankeschön hat er vom scheidenden Dienststellenleiter Jürgen Voraberger und seinem Vertreter Andreas Ruch neben deren persönlichem Dank auch noch zwei Kinokarten überreicht bekommen.
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