Unter diesem Motto veranstaltet der Foto- und Filmclub seine Jubiläumsausstellung in der Kreissparkasse Fürstenfeldbruck
Robert Hoiss
Fürstenfeldbruck - Mit Riesenschritten nähert sich der Endspurt eines großen Jubiläums. Seit nunmehr 40 Jahren pflegt der Foto- und Filmclub Fürstenfeldbruck das Hobby Fotografieren und Filmen und trägt mit Ausstellungen und Vorführungen zum kulturellen Leben in Stadt und Landkreis bei. Bereits im Mai war der Club mit einer vielbeachteten Ausstellung mit dem Titel „Nur Schwarzweiss“ bei den Fürstenfelder Naturfototagen in der Tenne des Klosters präsent – zum zehnten Mal in Folge.  Vom 28. Juli bis 8. September 2017 findet jetzt  anlässlich des Jubiläums in den Räumen der Sparkasse Fürstenfeldbruck eine Fotoausstellung unter dem etwas selbstironischen Titel „Zahn der Zeit“ satt. Mit einem Festakt im Rahmen der Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 27.Juli ab 19 Uhr  wird das Jubiläum gefeiert.  „Zahn der Zeit“ – wie kommt man auf so ein Motto für eine Jubiläumsausstellung?  Das ist doch typischerweise nur Rost, Kaputtes, Vergänglichkeit. Nun ja, was den Altersdurchschnitt angeht, sind die Mitglieder nicht unbedingt eine Jugendmannschaft. Dass aber dieses Thema nicht nur trist, traurig, grau und braun interpretiert werden kann, werden den Besuchern die vielfältigen Bildmotive zeigen.
 
In seiner nun 40-jährigen Tradition gibt der Foto- und Filmclub Fotografen und Filmern unterschiedlichster Stilrichtungen ein gemeinsames Forum. Die Mitglieder– knapp 60 an der Zahl - kommen meist aus dem Großraum Fürstenfeldbruck, aber auch aus angrenzenden Landkreisen. An Stilrichtungen ist alles vertreten. Das geht von Urlaubsfotografen über Portraitspezialisten bis zu Street, Architektur, Still Life, Akt oder Naturfotografie sowie abstrakter Fotografie. Und es gibt sie noch beim FFC: analoge Fotografen, die ihre Bilder auf Film bannen, selber entwickeln und zu Papier bringen.
 
Gegründet wurde der Verein am 21. Juli 1977 als „Schmalfilm- Foto- und Phonoclub Eichenau und Puchheim“ auf Initiative der beiden Eichenauer Helmut Bohl und Heinz Klocker. Helmut Bohl prägte nach dem Krieg die Entwicklung des Amateurfilms als Sachbuchautor sowie als Herausgeber einer Zeitschrift für Amateurfilmer entscheidend mit. Heinz Klocker hatte sich in erster Linie dem Reisefilm und der Reisefotografie verschrieben. Ein Jahr später erfolgte der Umzug nach Fürstenfeldbruck, Ende 1981 konnte das Clubheim am Volksfestplatz bezogen werden und 1984 erfolgte die Umbenennung in Foto- und Filmclub Fürstenfeldbruck. Umfangreiche Foto- und Filmdokumentationen für die Stadt Fürstenfeldbruck und z.B. den Historischen Verein Fürstenfeldbruck oder den Förderverein Kloster Fürstenfeld prägten die Arbeit des gemeinnützigen Vereins genauso wie viele Ausstellungen, die auch mit anderen Gruppierungen zusammen wie dem Emmeringer Spektrum, den Freizeitmalern oder dem Historischen Verein ausgeführt wurden. Das aktuelle Programm finden Sie im Internet unter www.ffc-ffb.de.
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