Das Konjukturbarometer zeigt weiterhin nach oben mit leichten Unsicherheitsfaktoren.
ak
Landkreis – In weiterhin sehr guter Stimmung sind die Unternehmen im Landkreis Fürstenfeldbruck und im Münchner Umland ins neue Jahr gestartet. Wie aus dem Bericht der IHK für München und Oberbayern hervorgeht, liegt der Konjunkturindex für die Landkreise Dachau, Ebersberg, Starnberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck sowie für Landeshauptstadt und Landkreis München bei unverändert hohen 129 Punkten. Rund die Hälfte aller befragten Unternehmen bezeichnet die Geschäftslage als „gut“, weniger als 10 Prozent hingegen als „schlecht“. Damit erreicht der Saldo mit 42 Punkten wieder das Rekordniveau aus dem Jahr 2012.
 
IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen ist deshalb zuversichtlich: „Der Boom geht weiter, die Unternehmen blicken nach wie vor optimistisch in die Zukunft. Über ein Viertel rechnet mit einer Belebung des Geschäfts, nur jedes zehnte Unternehmen befürchtet eine Eintrübung.“ Trotz guter Stimmung und äußerst günstigen Finanzierungsbedingungen könnte man sich aber eine stärkere Investitionsdynamik erwarten. 30 Prozent wollen zwar ihre Ausgaben erhöhen, jedes zehnte Unternehmen plant dagegen den Rotstift anzusetzen. Als Gründe dürften die steigenden Energiepreise in Deutschland und die wachsenden wirtschaftspolitischen Unsicherheiten in Frage kommen. Immerhin nennen 55 Prozent der Unternehmer die politischen Rahmenbedingungen als größtes Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung, ein neuer Rekordwert. „Auf der internationalen Bühne ist Donald Trump ein erheblicher Unsicherheitsfaktor. Doch auch in Europa gibt es mit Brexit, den anstehenden Wahlen in Frankreich sowie der schwachen Wirtschaftsentwicklung Italiens gleich mehrere Sorgenkinder“, erklärt der IHK-Chef.
 
In diesem Zusammenhang betont Driessen die Bedeutung des freien Handels. „Insbesondere die sehr exportorientierte Wirtschaft in der Region München benötigt einen starken europäischen Binnenmarkt sowie weiterhin freien Zugang zum britischen und amerikanischen Markt. Ein protektionistisches Klima bedroht statt-dessen den Erfolg unserer Unternehmen.“  Einen neuen Negativrekord erreicht ebenso der Dauerbrenner Fachkräftemangel, den 46 Prozent der Unternehmer als Risiko nennen. Es ist daher mehr als fraglich, ob die Unternehmen ihre offenen Stellen besetzen können. Denn die Einstellungsbereitschaft in der Region ist nach wie vor groß: Rund jedes fünfte Unternehmen möchte mehr Personal einstellen, 11 Prozent wollen Stellen abbauen.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Ab Juli werden die Straßen der Stadt Fürstenfeldbruck im Rahmen einer umfassenden Zustandserfassung durch ein Ingenieurbüro aus Erfurt untersucht. Hierdurch können notwendige Sanierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen frühzeitig erkannt sowie öffentliche Mittel gezielt und wirtschaftlich eingesetzt werden.

Eichenau – Insgesamt 22 neue Stromgeneratoren wurden von der Gemeindeverwaltung Eichenau für ihre ukrainische Partnergemeinde Wischgorod beschafft und zeitnah geliefert.

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.

Fürstenfeldbruck – Tolle Idee von Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) und gleichzeitig eine sinnvolle Unternehmung für den Umwelt- und Klimaschutz und die sukzessive Verschönerung der Stadt: Die 14 Brucker Stadträte/Innen, die nach der diesjährigen Kommunalwahl aus dem Gremium ausgeschieden sind, werden durch je eine gepflanzte Stieleiche bzw.

Landkreis – Die Gebietsbetreuung Ampertal der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck freut sich, dass der Flussregenpfeifer wieder an der Amper brütet, und appelliert, das Bootfahrverbot vom 1. März bis 15. Juli in den beiden Naturschutzgebieten Ampermoos und Amperauen mit Leitenwäldern zu beachten.

Gilching – Die nächste große Fernwärme-Baustelle ist eröffnet: Seit Montag, 1. Juni, ist die Römerstraße zwischen Karolingerstraße und Ludwig-Thoma-Straße nur noch Einbahnstraße und nur noch in Richtung Alling befahrbar. Wer aus Richtung Alling kommt, muss über den Starnberger Weg und die Landsberger Straße ausweichen.

Fürstenfeldbruck – Zahlreiche Mädchen und Jungen des Horts an der Cerveteristraße haben sich kürzlich an der fast schon traditionellen Pflanzaktion der Stadt Fürstenfeldbruck beteiligt.

Fürstenfeldbruck – Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Fürstenfeldbruck hat bestätigt, dass zwei im Raum Olching gefundene tote Rotmilane mit dem Nervengift Carbofuran vergiftet wurden.