Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck haben in Kottgeisering ihre erste Photovoltaik-Freiflächenanlage vorgestellt. Geschäftsführer Bernd Romeike präsentierte die Anlage im Beisein von Oberbürgermeister Erich Raff sowie der 1. Bürgermeisterin der Gemeinde Kottgeisering, Sandra Meissner, erstmals der Öffentlichkeit.
von links: Oberbürgermeister Erich Raff, erste Bürgermeisterin Sandra Meissner und Stadtwerke-Geschäftsführer Bernd Romeike
Stadtwerke FFB/Carmen Voxbrunner

Fürstenfeldbruck - Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck haben in Kottgeisering ihre erste Photovoltaik-Freiflächenanlage vorgestellt. Geschäftsführer Bernd Romeike präsentierte die Anlage im Beisein von Oberbürgermeister Erich Raff sowie der 1. Bürgermeisterin der Gemeinde Kottgeisering, Sandra Meissner, erstmals der Öffentlichkeit. Die Anlage hat eine Gesamtleistung von 749,25 kWp (Kilowatt-Peak). Damit produziert die Anlage voraussichtlich 825 Megawattstunden pro Jahr, was ausreichend ist, um rund 240 Haushalte zu versorgen. Im Vergleich zur durchschnittlichen Stromerzeugung in Deutschland werden damit jährlich rund 350 Tonnen CO2 eingespart.

„Wir freuen uns sehr, den Abschluss der Baumaßnahmen für unsere erste Photovoltaik-Freiflächenanlage zu verkünden. Es ist unser ausdrückliches Ziel, die Energiewende zügig voranzutreiben. Nachdem wir im Bereich der Windenergie zwar sehr gute Erfolge verzeichnen, daran aber nicht anknüpfen können, legen wir unseren Schwerpunkt nun auf die Photovoltaik. Daher planen wir weitere Projekte und konnten erst kürzlich eine Fläche in Windach dafür gewinnen“, so Bernd Romeike, Geschäftsführer der Stadtwerke Fürstenfeldbruck. Und Sandra Meissner ergänzt: „Aus diesem Grund sind wir besonders stolz darauf, dass hier in Kottgeisering die erste Anlage in Betrieb genommen wird. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt zum Klimaschutz und dem Ausbau der erneuerbaren Energien in der Region.“

Die Anlage wurde auf einem Areal an der S-Bahn-Linie in der Gemeinde Kottgeisering errichtet. Die Projektumsetzung erfolgte in lediglich acht Wochen. Für die Baumaßnahmen zeichnete sich die Firma Voltgrün, ein spezialisiertes Unternehmen aus Regensburg, verantwortlich. Mitte September begannen die Erdarbeiten und nachfolgend die Tischmontage. Dabei handelt es sich um die Installation der Träger für die Solarmodule, die anschließend montiert wurden. Abschließend erfolgte die Verkabelung aller Komponenten, die Inbetriebnahme und der Netzanschluss. Der Vertrieb erfolgt in Form einer Direktvermarktung, deren Beginn für 1. Dezember 2019 geplant ist. „Wir alle sehen großes Potenzial in der Photovoltaik. Daher prüft die Stadt aktuell Liegenschaften in Fürstenfeldbruck hinsichtlich ihrer Eignung für weitere Photovoltaikprojekte“, so Erich Raff abschließend.

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