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Die Digitaltrainer Daniel Wolff und Hendrik Odendahl von www.digitaltraining.de informieren in Workshops und Vorträgen Eltern und Schüler über die enormen Risiken und erstaunlichen Chancen der inzwischen weitverbreiteten Smartphone-Nutzung
- Die Digitaltrainer Daniel Wolff und Hendrik Odendahl informieren in Workshops und Vorträgen Eltern und Schüler über die enormen Risiken und erstaunlichen Chancen der inzwischen weitverbreiteten Smartphone-Nutzung.
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Grafrath - Die Digitaltrainer Daniel Wolff und Hendrik Odendahl von www.digitaltraining.de informieren in Workshops und Vorträgen Eltern und Schüler über die enormen Risiken und erstaunlichen Chancen der inzwischen weitverbreiteten Smartphone-Nutzung durch Schülerinnen und Schüler – und geben ganz konkrete Tipps für einen besseren digitalen Alltag in Schule und Familie. Immer mehr Schülerinnen und Schüler bekommen von Ihren Eltern Smartphones geschenkt. Doch der Einstieg ins Internet verläuft für viele Kinder früher oder später problematisch, was oft erst zum Vorschein kommt, wenn es zu spät ist. Da hilft nur geballte Medienkompetenz, wie sie die beiden Pädagogen mit Ausdauer und Humor vermitteln.

Viele Eltern haben wenig Einblick in die digitale Lebenswelt ihrer Kinder

In der Öffentlichkeit wird das Thema Smartphone-Nutzung von Kindern sehr kontrovers diskutiert: Die einen denken, je früher die Kinder damit anfangen, desto besser können sie wichtige Kompetenzen für die digitale Zukunft erwerben; andere machen grundsätzlich jede Art von Smartphone-Nutzung dafür verantwortlich, dass die Kinder „dick, dumm, krank, faul und traurig“ werden – und wollen Smartphones am liebsten verbiete, bis die Kinder erwachsen sind. Also liegt es an den Eltern, selbst einen vernünftigen Weg für die Medienerziehung zu finden. Dazu muss man aber erst einmal verstehen, was die Kinder im Internet eigentlich tatsächlich machen.

Bibi, Gronkh & Simon Desue: Für die Kinder Stars, den Eltern unbekannt

Wolff und Odendahl entführen die Eltern in die digitale Lebenswelt der Kinder. Ob YouTube-Stars wie Bibi, Gronkh oder Simon Desue oder die Social-Media-Plattformen Instagram, Snapchat und TikTok: Vielen Eltern offenbart dieser Ausflug in die bunte digitale Lebenswelt der Jugend völlig neue Erkenntnisse – was zeigt, wie wenig viele Eltern über den digitalen Alltag ihrer Kinder tatsächlich wissen.

Vielen Eltern ist erstaunlich unwichtig, was ihre Kinder auf dem Smartphone sehen können

Außerdem geben überraschend viele Kinder an, nicht von ihren Eltern darüber informiert worden zu sein, welche Inhalte man im Internet ansehen dürfe und welche nicht. Dabei lassen sich mit dem Smartphone kinderleicht auch Pornos jeder Couleur oder allerbrutalste Gewaltvideos ansehen. Laut Wolf liegt dieser „medienerzieherische blinde Fleck“ vor allem an der Erfahrung der Eltern in deren eigener Kindheit: Damals gab es ganz einfach noch keine Smartphones, so dass das Verständnis für diese Risiken teilweise komplett fehlt. „Ein Heft mit Hardcore-Pornographie würde man seinem 10-jährigen Kind niemals schenken – und einen Fernseher, der übles Zombie-Gemetzel zeigt, würde man ebenfalls sofort ausschalten. Aber mit einem Smartphone, das dieselben Inhalte anzeigen kann, haben die meisten Eltern merkwürdigerweise kein Problem“.

Es gibt keinen guten Grund für ein Smartphone im Kinderbett – aber viele schlechte

Etwa ein Drittel der kindlichen Smartphone-Besitzer hat in Workshops angegeben, dass sie ihr Smartphone sogar nachts im oder am Bett behalten dürfen. Das ist laut Odendahl eine ausgesprochen bedenkliche Entwicklung, denn nachgewiesenermaßen schlafen die Kinder deshalb heute weniger als noch vor wenigen Jahren. Kein Wunder: Wer etwa durch eine Auseinandersetzung im Klassen-Chat oder ein nicht unbedingt jugendfreies Video emotional aufgewühlt ist, schläft nun einmal schlechter ein. Schlafmangel und Konzentrationsschwächen sind die Folge.

Mit Spaß und Vertrauen: Eltern und Kinder sollten die digitale Welt gemeinsam entdecken

Die Digitaltrainer weisen aber auch darauf hin, welch enormes Potential digitale Technologien haben – so dass man sich im Interesse der Kinder auch selbst für digitale Trend-Themen interessieren sollte. Dann fällt es auch leichter, den bei Digitalthemen sonst so oft stockenden Kommunikationsfluss zwischen Eltern und Kindern wieder in Gang zu bringen.

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