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Nicht nur Pizza und Pommes

Nicht nur Pizza und Pommes

Hungrige Schüler begutachten das Tagesangebot.

Puchheim - Zu Beginn des Schuljahres 2011/12 hat die Nachbarschaftshilfe Puchheim auf Wunsch der Stadtverwaltung Puchheim die Essensversorgung für über 300 Puchheimer Schüler übernommen. Nach vier Monaten Betrieb ziehen die Verantwortlichen der Nachbarschaftshilfe eine positive Bilanz.

„Die Umstellung ist uns trotz mancher anfänglicher Stolpersteine erfolgreich gelungen“, so Norbert Seidl, 1. Vorsitzender des Vereins. Es bedurfte einer effizienten Planung und umfangreicher Vorarbeit um die neue Essensversorgung innerhalb kurzer Zeit aufzubauen. Das Ziel war, die langen Transportwege und Warmhaltephasen der Mahlzeiten signifikant zu reduzieren, um den Schülern ein gesünderes und nährstoffreicheres Essen bieten zu können.

Durch neue Mensa an der Grundschule Süd wurde von der Stadt Puchheim die Möglichkeit geschaffen, in der Küche nicht nur von einem Caterer geliefertes Essen auszugeben, sondern selbst hochwertige Tiefkühlmahlzeiten zuzubereiten und durch Frischprodukte zu ergänzen. Dank eines eigenen Fahrdienstes werden die Ganztagsklassen an der Grundschule Süd und der Mittelschule, die Mittagsbetreuungen an allen drei Grundschulen und der Schülerdienst an der Mittelschule zeitnah versorgt.

„Wir legen großen Wert auf ausgewogene und schülergerechte Mahlzeiten“, betont Bereichsleitung Isabell Wipiejewski. Bei der Erstellung des Speiseplanes orientiert sich das engagierte Küchenteam an den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Als Beilagen gibt es frische Salate, Obst oder Milchprodukte. „Bei besonderen Anlässen bekommen unsere Schüler auch mal Pizza oder Pommes – das soll aber eine Ausnahme bleiben“, so Wipiejewski. Auf Lebensmittelallergien und Unverträglichkeiten einzelner Schüler wird nach Möglichkeit Rücksicht genommen.

Um die Verwaltungskosten möglichst gering zu halten, werden die Essen per Pauschalbetrag abgerechnet. So kostet das Essen für die Ganztagesschüler der Mittelschule pro Monat 48,20 Euro, für die Grundschüler 46,40 Euro. Einen hohen Verwaltungsaufwand bedeutet dabei für die Nachbarschaftshilfe die Förderung durch das Bildungspaket des Bundes, da die zahlreichen Anträge von den zuständigen Ämtern erst mit Verzögerung bearbeitet werden können.

Geschäftsführerin Marianne Schuon freut sich über die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt Puchheim und den örtlichen Schulen. „Gemeinsam haben wir es geschafft die Mittagessensversorgung der Puchheimer Schüler entscheidend zu verbessern und für die kommenden Jahre auszubauen.“

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