Neuer Amtsleiter setzt auf Teamgeist
OB Sepp Kellerer (links) ist froh, mit Roland Klehr (rechts) einen geeigneten Leiter für das Amt 1 gefunden zu haben. Foto: wei
Fürstenfeldbruck - Das Rathaus FFB hat einen neuen Amtsleiter. Seit dem 2. Januar steht Roland Klehr dem Amt 1 „Allgemeinde Verwaltung“ vor. In den letzten Jahren führte OB Sepp Kellerer diesen Posten provisorisch aus, was jedoch nicht über die Bedeutsamkeit der Stelle hinwegtäuschen soll. Im Gegenteil, Roland Klehr hat gewichtige Aufgaben vor der Brust.
„Allgemeine Verwaltung“, nennt sich der neue Bereich des 47-jährigen Roland Klehr. Doch was verbirgt sich hinter dem Beamtendeutsch? Bisher waren die Gebiete „Soziales, Jugend, Sport“, „Informationsverarbeitung“, „Personal, Zentrale Aufgaben“, „Stadtmarketing, Veranstaltungen“ und „Einrichtungen kultureller Art “ im Verantwortungsbereich des Amtes 1. Doch laut OB Kellerer werden sich die Strukturen in Zukunft etwas ändern. So gibt es Überlegungen, ein neues Sachgebiet „Familie“ zu schaffen, das Aufgaben rund um Kinder besser gerecht wird. Außerdem ist geplant, dass das Amt sich dem Thema Senioren stärker widmet. „Alleine schon aufgrund des demografischen Wandels müssen wir uns verstärkt auf diesen Bereich konzentrieren“, erklärt OB Kellerer.
Eine große Herausforderung stellt für Roland Klehr, der vormals 10 Jahre in der Stadtverwaltung von Köngisbrunn tätig war, die Schaffung eines Dokumentenmanagementsystems dar. Alle Rathaus-Abteilungen sollen damit einheitlich auf relevante Daten zugreifen können. OB Kellerer ist froh, dass für diese „diffizile Geschichte“ nun Roland Klehr in seinen Reihen weiß.
Der neue Mann im Rathaus hat ein klares Bild davon, wie er sich im Brucker Rathaus einbringen möchte. Klehr sieht sich als eine Art „Kümmerer“, der bei Problemen als Bindeglied zwischen den verschiedenen Stellen fungiert. Außerdem zählt er auf Teamgeist. „Ich will nicht alleine, sondern miteinander dieses Haus führen und die Leute mitnehmen“, so der Anspruch des zweifachen Vaters.
Klehrs selbstbewusstes Auftreten lässt vermuten, dass er das seiner neuen Aufgabe gewachsen ist. Dieser Überzeugung war auch der Hautpausschuss, der sich einstimmig für die Einstellung des gebürtigen Augsburgers aussprach. wei

