• 9. Oktober 2018, 16:52
Kurioser Unfall mit Germeringer Streifenpolizisten
Ein PKW-Fahrer touchierte einen zivilen Streifenwagen und verletzte einen Polizeibeamten

Germering - Einen großen Schutzengel hatten am 9. Oktober gegen 10 Uhr zwei uniformierte Polizisten der Germeringer Inspektion, als sie gerade zwei andere Kollegen für die Verkehrsregelung auf der Germeringer Spange ablösen wollten. Die Ampelanlage an der großen Kreuzung bei der Unterführung über der A 96 war wegen Wartungsarbeiten nicht in Betrieb, daher war die Germeringer Polizei zur Verkehrsregelung vor Ort.
Der zivile BMW wurde von seinem 40-jährigen Fahrer mit eingeschalteter Warnblinkanlage am äußersten rechten Rand der Abbiegespur zur Planegger Straße abgestellt. Der Fahrer des Zivilfahrzeuges stand gerade auf Höhe der Fahrertüre, sein 33-jähriger Beifahrer gerade an der Beifahrertüre, als ein dunkler Kia Picanto recht flott auf dem Abfahrtsast zur Planegger Straße angefahren kam. Ohne zu bremsen fuhr der Kia dem abgestellten BMW linksseitig in das Heck, der dadurch nach rechts auf das Bankett geschleudert wurde.
Dabei wurde der 33-Jährige von der Beifahrertür am Kopf getroffen und in den Straßengraben geschleudert. Sein 40-jähriger Kollege, der mit beiden Armen noch wild gestikuliert hatte um auf sich aufmerksam zu machen, konnte sich zuvor mit einem waghalsigen Sprung aus der Gefahrenzone retten, nachdem der Kleinwagen zuvor direkt auf ihn zugefahren war. 
Der 52-Jährige aus Germering stammende Fahrer des Kia gab in seiner Vernehmung an, dass er nur nach links in Richtung der vorfahrtsberechtigten Autobahnabfahrt geschaut und aus Unachtsamkeit überhaupt nicht nach vorne auf die Abfahrtsspur geachtet habe. Der 33-jährige Germeringer Polizist erlitt durch den Aufprall der Autotüre eine Schädelprellung, ein Schleudertrauma und vermutlich eine Gehirnerschütterung, während sich der Unfallverursacher eine Schürfwunde am rechten Arm zuzog

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