• 18. September 2018, 8:22
Eichenau zeigt japanische Kultur
Die diesjährige Ausstellung übertraf alle Erwartungen - im Bild Angelika Eisinger mit Frau Kimura, Gattin des japanischen Generalkonsuls in München

Eichenau - Ikebana hat in Eichenau Tradition. Vor rund 20 Jahren wurde die Gruppe München/Eichenau von Angelika Eisinger gegründet. Bis heute leitet sie die Gruppe und bietet fortlaufend Unterricht und Seminare in Eichenau und den Nachbargemeinden an. Die diesjährige 15. Chapter-Ausstellung der Ikenobo Ikebana Gesellschaft Deutschland West e.V. fand nach 10 Jahren zum zweiten Mal in Eichenau statt und übertraf erneut alle Erwar­tungen der Veranstalter. Die derzeitige Präsidentin der Ikenobo Ikebana Gesellschaft Deutschland West e.V., Angelika Eisinger, freut sich über diesen Erfolg besonders, da Ihr Engagement mit dem Sie die japanische Kunst und Kultur auch in Europa einem breiten Publikum zugänglich machen möchte, Früchte trägt. Ein großes Lob erhielt die Initiatorin vom japanischen Generalkonsul aus München für ihr langjähriges Engagement in der Vermittlung des „Blumenweges“ und die gemeinsame Präsentation verschiedener traditioneller japanischer Künste. Dabei spielt die Konzentration auf ästhetische Grundsätze und auf das Wesentliche eine wichtige Rolle. Ebenso kommt die seit alters her enge Naturverbundenheit der Japaner zum Ausdruck. Dies sind Elemente von denen sich heute viele weltweit begeistern lassen. So schlagen die japanischen Künste eine besonders schöne Brücke zwischen Japan und Menschen in vielen Ländern dieser Welt.
 
Auch Bürgermeister Münster freute sich über die Ehre als Gastgeber für diesen Kunst- und Kulturaustausch zwischen Japan und Deutschland in Erscheinung treten zu können und spricht sich in seiner Ansprache für dessen nachhaltige Förderung aus. Er gab seinem Wunsch Ausdruck, dass die vielen Besucher der Vernissage und der Ausstellung in den nachfolgenden Tagen mit dem Gefühl nach Hause gehen einen Einblick in die japanische Kultur gewonnen zu haben. Dies ist in der diesjährigen Ausstellung besonders gut gelungen, da sie Besucher neben den Blumenarrangements Interessantes über die japanische Tuschmalerei Sumie und die Kalligraphie im japanischen Stil erfuhren. Ein besonderer Anziehungspunkt stellten auch die sehr beliebten Kimonovorführungen, welche sowohl Wissen über die historischen Aspekte des Kimono als auch über die Ankleidetechnik vermittelten dar.

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